"saarländische" Exoten
  Bau eines Terrariums (L 160cm x T 70cm x H 60cm)
 


Der Anfang!

(Hierbei handelt es sich allerdings um ein altes Aquarium und kein Terrarium mit Schiebescheiben. Aber der Ausbau ist identisch.)

Bild 1
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zu Bild 1: Zuerst sucht man sich einen geeigneten Platz für das Terri. Hat man den Platz gefunden, weiß man wie groß es werden kann. Wenn man sich kein fertiges Glasterrarium kaufen möchte, kann man sich natürlich auch selbst eins zusammenkleben. Dazu braucht man passgenau geschnittene Glasscheiben, Aquariumsilikon, E-Schienen für die Schiebetüren und einen Glasbohrer für die Düsen der Beregnungsanlage und des Ab- und Zulaufes. Nun muss man sich im Kopf einen Plan schmieden wie es von innen aussehen soll, damit man weiß, wo man den Ablauf und den Zulauf befestigen muss (sind die Löcher einmal gebohrt, ist es zu spät sich umzuentscheiden). 

Bild 2
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zu Bild 2: Jetzt nimmt man Styroporplatten verschiedener Dicke und legt sich diese grob ins Terri, nach dem Plan den man im Kopf hat. Wenn es dann so aussieht wie man sich es vorstellt, nimmt man alles wieder raus und verklebt die Teile miteinander; am besten mit Silikon. Aber man muss darauf achten, dass man die Teile so zusammenklebt, dass alles noch ins Terri passt. 

Bild 3
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zu Bild 3: Nun schneidet man die verklebten Teile ein wenig in Form. Mit einem Teppichmesser oder einem anderen scharfen Messer schrägt man die Kanten so an, dass es ein natürliches Aussehen bekommt. Hat man wie hier einen Bachlauf geplant, muss man den natürlich auch ausschneiden oder ausschaben. Um dem Ganzen ein noch natürlicheres Aussehen zu verpassen, kann man die ganze Konstruktion noch mit einem Heißluftfön bearbeiten. 

Nach der Formgebung wird das Ganze mit Abtönfarbe gestrichen. Damit verhindert man, dass die weiße Farbe des Styropors am Schluss noch durchschimmert.

Ist die Landschaft getrocknet, macht man am Besten noch einmal einen Test, ob auch alles wirklich passt.

Bild 4
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zu Bild 4: Dann nimmt man die Landschaft wieder heraus und streicht sie mit Epoxydharz ein, um sie dann mit einem Gemisch aus Torf- und Kokoserde zu beflocken. Dies muss Stück für Stück geschehen, damit der Harz nicht trocknet bevor man ihn beflocken kann.

Wenn man will, kann man auch noch mit verschiedenen anderen Sandsorten beschichten.

Bild 5
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Bild 6
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zu Bild 5 u. 6: Durch die verschiedenen Materialien beim Beflocken, entsteht dann ein ungleichmäßiges natürliches Aussehen der Oberfläche. Wenn alle Ecken und Kanten beflockt sind, muss alles richtig trocknen. Dann kann man die Landschaft mit einem Handfeger abbürsten und wieder ins Terrarium stellen. Nun wird sie im Terrarium verklebt. Alle anderen freien Stellen im Terrarium kann man jetzt mit Torf, Kork oder Xaxim verkleiden.

Dann wird die Technik in Betrieb genommen.

Funktioniert der Bachlauf, die Beregnungsanlage, das Licht usw. kann's weiter gehen.

Bild 7
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Bild 8
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Bild 9
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zu Bild 7, 8 u. 9: Für die Bepflanzung sollte man Pflanzen wählen, die für diese Bedingungen (Regenwaldklima) geeignet sind. Hierzu kann man verschiedene Bromelien, Orchideen, Moose und Kletterpflanzen einbringen.

Bild 10
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zu Bild 10: Ist die Grundbepflanzung abgeschlossen, muss man den Pflanzen eine "Einfahrzeit" von ca. 2 Monaten (je länger, desto besser) geben. In dieser Zeit wachsen die Pflanzen an und es bildet sich das für die Frösche absolut notwendige Mikroklima.

Ich hoffe die kleine Bauanleitung war verständlich. Sollten aber dennoch Fragen aufkommen, einfach schreiben.

Viel Spaß beim Nachbauen!!

 
 
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